Die Arbeiten in Anzère sind in vollem Gange
Die Herausforderung ist gross: Das Fundament und die Tiefbauarbeiten müssen erledigt sein, bevor der Schnee kommt. Die beauftragten Unternehmen kämpfen fast pausenlos. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.
16 Gebäude sind ins Projekt involviert
16 Gebäude oder über 600 Wohnungen sind an das Fernwärmenetz angeschlossen und werden mit sauberer und nachhaltig produzierter Energie versorgt.
Angeschlossen
Anzahl Gebäude: 16
Anzahl Wohnungen: ca. 600
Anschlusspläne
Die Anschlusspläne zeigen den Anschluss der Gebäude an die Pellets-Heizzentrale und beispielhaft den Anschluss eines einzelnen Gebäudes.
Transport der Wärme von der Zentrale zum Heizkörper
Am Samstag, 1. Oktober 2011, haben in Anzère mehr als fünfhundert Personen an der Einweihung der Holz-Heizzentrale teilgenommen. Die beiden Initianten des Projekts, Markus Mann und Albert Bétrisey, waren ebenso anwesend wie der Präsident des Grossen Rates, Jean-Albert Ferrez, und der Gemeindepräsident von Ayent, Marco Aymon. Die Heizzentrale verfügt über die höchste Produktionskapazität in Mitteleuropa.
Anzère, ein sauberer Ort
Dieses Projekt bedeutet für Anzère einen neuen touristischen und werbewirksamen Trumpf: sauberer Ort. Die Gäste geniessen nicht nur ein aussergewöhnliches Panorama, sondern auch sauberere Luft.
Nicht weniger als eine Million Liter Erdöl werden eingespart. Es sei daran erinnert, dass der CO2-Ausstoss der Heizzentrale jenem Wert entspricht, der bei der natürlichen Verfaulung des Holzes entsteht. Ebenso gilt, dass der Baum während seines Wachstums genau diese Menge CO2 gebunden hat. Anzère – ein Ort, in dem es sich inskünftig gut atmen lässt.
Pellets-Fernheizzentrale – Die Arbeiten haben begonnen
Die mit Pellets betriebene Fernheizzentrale von Anzère ist die grösste Anlage dieser Art in der Schweiz. Im Jahr 2011 wird die saubere, nachhaltige und CO2 -neutrale Wärme durch die Heizkörper der ersten Gebäude strömen.
Das Ziel der Initianten des Projektes war, statt auf einen umweltschädlichen Energieträger auf saubere, nachhaltige und lokal produzierte Energie zu setzen. Schliesslich sollen jährlich 1‘000‘000 Liter Erdöl eingespart werden – dank der neuen Technologie, die einen lokalen und erneuerbaren Brennstoff verwendet, nämlich die Holzabfälle aus den Walliser Wäldern.
16 grosse Gebäude mit 600 Wohnungen in der Nähe des Dorfplatzes von Anzère sind am Fernheizungsprojekt angeschlossen, ebenso das neue Wellness-Center. Ein toller Erfolg für diese zukunftsträchtige Energie!